Niedrige Körpertemperatur draußen: Hypothermie erkennen, verhindern, behandeln

Hypothermie draußen wird ab einer Kerntemperatur unter 35 °C zur akuten Gefahr. Dieser Artikel erklärt die drei Stadien einer Unterkühlung, was du im Feld ohne Thermometer erkennst und wie du Erste Hilfe leistest, ohne mit der falschen Methode zusätzlich zu schaden.

Niedrige Körpertemperatur draußen: Hypothermie erkennen, verhindern, behandeln

von Christian Dost | EarthTrail | Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2026

Wer auf Tour anfängt zu zittern, hat noch eine Chance. Wer nach Stunden im Wind und Regen plötzlich aufhört zu zittern, ist mitten in einer Hypothermie und merkt es selbst meistens nicht mehr. Niedrige Körpertemperatur draußen entsteht, sobald der Körper länger mehr Wärme abgibt, als er nachproduzieren kann. Sie wird ab einer Kerntemperatur unter 35 °C zur akuten Gefahr. Was du im Feld erkennst, was du dann tust, und vor allem: was du nicht tust, weil die falsche Erste Hilfe einen Hypothermen schneller töten kann als die Kälte selbst.


Was ist eine Hypothermie und ab wann bist du unterkühlt

Hypothermie heißt: Die Kerntemperatur, also die Temperatur im Körperinneren, gemessen über die Speiseröhre oder rektal, sinkt unter 35 °C. „Kalt sein" und „unterkühlt sein" sind zwei verschiedene Sachen. Solange der Körper mit Zittern und Engstellen der Hautgefäße gegensteuert und die Kerntemperatur konstant bei 36 bis 37 °C hält, bist du nicht hypotherm. Hypothermie beginnt erst, wenn diese Regulation nicht mehr reicht.

Die klassischen Schwellen sind nicht beliebig, sondern markieren physiologische Bruchpunkte:

  • 35 °C: Definitionsgrenze Hypothermie. Zittern intensiviert sich, Koordination wird schlechter.
  • 32 °C: Zittern hört auf, das Bewusstsein trübt sich, der Stoffwechsel bricht ein.
  • 28 °C: Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, ab hier sehr hohes Risiko für Kreislaufstillstand.

Eine Körpertemperatur unter 36 °C ist noch keine Hypothermie, sondern Kältestress. Erst unter 35 °C beginnt das medizinische Krankheitsbild. Ohne Thermometer liest du die Kerntemperatur nicht ab. Genau deshalb hat sich für das Feld ein anderes System durchgesetzt: die Beurteilung über die Bewusstseinslage.


Die Stadien einer Hypothermie im Feld erkennen

Die International Commission for Mountain Emergency Medicine (ICAR MedCom) hat 2021 das Swiss Staging System überarbeitet (Revised Swiss System). Der entscheidende Unterschied: Statt der Kerntemperatur und dem Zittern wird die Bewusstseinslage über die AVPU-Skala bewertet. AVPU steht für Alert, Verbal, Painful, Unresponsive, also wach, reagiert auf Ansprache, reagiert auf Schmerz, reaktionslos. Grund: Zittern variiert stark zwischen Personen, das Bewusstsein hängt linear mit dem Risiko eines hypothermen Kreislaufstillstands zusammen.

HT I (leicht hypotherm): Patient ist alert (wach, aufmerksam und ansprechbar), oft noch zitternd. Bewegt sich, spricht klar, kann mithelfen. Erwartete Kerntemperatur 32 bis 35 °C.

HT II (mittelschwer): Bewusstsein eingetrübt, reagiert auf Ansprache, wirkt aber verwirrt oder apathisch. Zittern lässt nach oder hat aufgehört. Pinguin-Gang (steife, schlurfende Bewegung), verwaschene Sprache, Antriebslosigkeit. Erwartet 28 bis 32 °C.

HT III (schwer): Reagiert nur noch auf Schmerz oder gar nicht mehr. Atmung flach, Puls kaum tastbar. Zittern definitiv aus. Erwartet unter 28 °C.

HT IV: Klinisch tot wirkend, kein nachweisbarer Kreislauf.

Das tückische Signal ist der Übergang von HT I zu HT II, wenn das Zittern aufhört. Laien deuten das oft als „Es geht ihm besser, er friert nicht mehr." Tatsächlich heißt es: Der Körper hat den Reservetank Muskelarbeit aufgegeben.

Hinweis: Zittern bleibt im Feld trotzdem ein nützlicher Hinweis. Wenn jemand zittert, liegt die Kerntemperatur in der Regel über 30 °C, ein hypothermer Kreislaufstillstand ist auf diesem Niveau unwahrscheinlich.


Wie du draußen überhaupt auskühlst

Die häufigsten Ursachen einer Hypothermie im Outdoor sind nicht Frost und Schnee, sondern die Kombination aus Nässe, Wind und Erschöpfung. Die meisten outdoorrelevanten Fälle in Mitteleuropa passieren bei Temperaturen zwischen 0 und 10 °C. Vier Beschleuniger:

Nässe. Wasser leitet Wärme rund 25-mal effizienter als Luft. Eine durchgeschwitzte Funktionsschicht unter einer dichten Hardshell-Jacke ist im Stillstand fast genauso schlimm wie Regenwasser auf der Haut.

Wind. Der Windchill-Effekt zieht die wahrgenommene Temperatur deutlich nach unten. Bei +5 °C Lufttemperatur und 30 km/h Wind fühlt es sich wie -2 °C an, und dein Körper verliert entsprechend mehr Wärme.

Bodenkälte. Liegen oder Sitzen direkt auf nassem oder kaltem Untergrund saugt Wärme schneller raus, als jede Jacke sie nachliefern kann. Iso-Matte oder Reisig drunter ist keine Komfortfrage.

Erschöpfung, Dehydration, Alkohol. Wer ausgepowert ist, produziert weniger Wärme. Wer dehydriert ist, kann die Kreislaufstabilität schlechter halten. Alkohol weitet die Hautgefäße. Das fühlt sich kurz warm an, kostet aber massiv Kerntemperatur.

Auch wer warm gestartet ist, kann kippen: Sturz mit Knöchelbruch in 1.500 Metern, plötzlich passiv, drei Stunden bis zur Bergung. Das ist der Outdoor-Klassiker.

Kinder kühlen wegen des größeren Verhältnisses von Körperoberfläche zu Körpervolumen schneller aus als Erwachsene. Bei Touren mit Kindern lohnt es sich, den Beobachtungs- und Pausenrhythmus entsprechend anzupassen.


Erste Hilfe bei Unterkühlung: der Algorithmus für draußen

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt Erste-Hilfe-Maßnahmen, ersetzt aber keinen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs und keine professionelle medizinische Versorgung. Bei mittelschwerer oder schwerer Hypothermie immer 112 wählen.

Im Feld ohne Krankenhausausrüstung gilt eine klare Reihenfolge: stoppen, schützen, isolieren, evakuieren. Aktive Wiedererwärmung mit Hitzequellen ist riskant und gehört in den meisten Fällen nicht in deine Hände.

Stoppen und Wärmeverlust unterbrechen. Sofort raus aus Wind und Nässe. Im Wald: windabgewandte Seite eines Baums, dichte Tannengruppe, Felsüberhang. Nasse Kleidung gegen trockene tauschen, sobald möglich. Wenn der Patient kollabiert, niemals direkt auf den kalten Boden, sondern auf eine Iso-Matte, einen Rucksack oder einen Stapel Reisig. Was hier hilft, gehört in jedes Outdoor-Notfall-Kit: Iso-Matte, Rettungsdecke, Biwaksack.

Hibler-Wickel mit Rettungsdecke. Die Rettungsdecke ist nicht nur eine Folie zum Drüberwerfen. Korrekt angewendet als Hibler-Wickel, im englischsprachigen Raum auch „Diaper" oder Windel-Technik genannt, wirkt sie wie eine Wärmesperre. Patient auf eine Iso-Matte legen, Rettungsdecke unter den Patienten, alle Seiten überschlagen. Darüber kommt eine zweite Schicht aus Schlafsack, Biwaksack oder Jacken. Kopf bedecken. Die Rettungsdecke reflektiert Strahlungswärme nach innen. Die DAV-Empfehlung dazu ist eindeutig: Der Hibler-Wickel schlägt jedes lockere „Decke drüber".

Rumpf vor Extremitäten. Wärme zentral. Hände und Füße erst, wenn der Rumpf stabil ist. Das ist nicht intuitiv, hat aber einen Grund (siehe nächster Abschnitt: Afterdrop). Bei einem klar wachen HT-I-Patienten ist eine Wärmflasche oder ein Heat-Pack am Rumpf ausdrücklich sinnvoll, also auf Brust, Rücken oder in den Achseln. Niemals an Händen oder Füßen, weil sich dort die Hautgefäße weiten (Vasodilatation, also Erweiterung der Hautgefäße) und genau das den Afterdrop triggert.

Warme süße Getränke, aber nur bei HT I. Nur wenn der Patient klar bei Bewusstsein ist und sicher schlucken kann. Tee mit Zucker, warme Brühe. Bei eingetrübtem Bewusstsein gibt es nichts zu trinken. Der Schluckreflex arbeitet bei Eintrübung nicht mehr zuverlässig. Flüssigkeit kann statt in die Speiseröhre in die Luftröhre laufen und in die Lunge gelangen.

Patient nicht hektisch bewegen. Bei moderatem oder schwerem Stadium so wenig Bewegung wie möglich. Jede ruckartige Bewegung kann den Herzrhythmus destabilisieren.

Christian Dost, EarthTrail: „Wenn man auf Tour einen Hypothermen versorgt, ist die erste Frage nicht ‚wie wärme ich ihn auf', sondern ‚wo bekomme ich ihn aus dem Wind raus'. Die Rettungsdecke alleine an einem zugigen Hang ist schöne Optik, aber sie hält die Kerntemperatur nicht."


Was nicht funktioniert und sogar gefährlich wird

Verbreitete Fehler, die in jedem Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs sofort gestrichen werden:

Alkohol. Der klassische Mythos vom Schnaps gegen die Kälte. Alkohol erweitert die Hautgefäße, beschleunigt damit den Wärmeverlust und betäubt zusätzlich das Kälteempfinden. Auf einen Hypothermen ist das kein „Wärmespender", sondern ein Beschleuniger.

Reiben und Massieren der Extremitäten. Klingt fürsorglich, ist bei moderater oder schwerer Hypothermie gefährlich. Die Massage treibt kaltes Blut aus den Armen und Beinen Richtung Kern und kann den Herzrhythmus destabilisieren.

Heißes Bad oder Wärmflaschen an Armen und Beinen. Erzeugt massive Vasodilatation und damit den Afterdrop, den der Körper gerade nicht braucht. Außerdem reale Verbrennungsgefahr, weil das Empfinden in der hypothermen Haut reduziert ist.

„Lass ihn mal kurz hinlegen und ausruhen." Bei jemandem, der bereits eingetrübt wirkt: keine Pause, sondern Lagerwechsel an den geschützten Ort, eingepackt, betreut. „Schlafenlassen" bei zwei Grad Außentemperatur ist eine der häufigsten Todesursachen bei Vermissten-Suchen.

Verbote sind im Outdoor-Notfall keine Empfehlung. Sie entscheiden über den Ausgang.


Bergungstod und Afterdrop: warum die Rettung selbst töten kann

Der Bergungstod ist kein Mythos und keine seltene Komplikation. Er beschreibt das Phänomen, dass Hypothermie-Patienten während oder kurz nach der Rettung kollabieren, oft im Krankenwagen oder beim Umlagern.

Mechanik dahinter ist der Afterdrop: Sobald die Wiedererwärmung beginnt, weiten sich die Hautgefäße in den Extremitäten. Kaltes Blut, das in Armen und Beinen „geparkt" war, strömt zurück in den Rumpf und kühlt das Herz weiter ab. Die Kerntemperatur kann dabei trotz Wiedererwärmung von außen noch um ein bis zwei Grad fallen, manchmal mehr. Das ist der Moment, in dem instabile Hypotherme einen Stillstand durch Herzrhythmusstörung bekommen.

Praxis-Konsequenz: Bei moderat und schwer Hypothermen so schonend transportieren wie möglich. Patient horizontal halten. Keine ruckartigen Bewegungen. Keine aktiven Wärmequellen direkt an Armen und Beinen. Wiedererwärmung primär passiv über Isolation, aktive Wiedererwärmung gehört in die Klinik.

Und dann gibt es einen Satz, den jede Bergrettung kennt: „No one is dead until warm and dead." Bei einer Reanimation eines Hypothermen darf der Tod erst festgestellt werden, wenn der Patient wieder erwärmt ist und auch dann keine Vitalzeichen zeigt. Reanimationen über mehrere Stunden mit vollständiger neurologischer Erholung sind dokumentiert, weil der Sauerstoffbedarf des Gehirns bei Kälte stark sinkt. Eine Ausnahme gibt es nur bei von Anfang an klar mit dem Leben unvereinbaren Verletzungen, etwa abgetrennten Körperteilen oder einem vollständig durchgefrorenen Brustkorb.

Eine konkrete Konsequenz aus den Empfehlungen des ERC (European Resuscitation Council, Europäischer Rat für Wiederbelebung): Bei einem reaktionslos wirkenden Hypothermen den Vitalzeichen-Check auf bis zu eine Minute verlängern, bevor mit Reanimation begonnen wird. Der Kreislauf eines tief Unterkühlten kann so verlangsamt sein, dass er beim Standard-Pulscheck übersehen wird, und Reanimation auf einem noch durchbluteten Patienten kann Kammerflimmern auslösen. Ein scheinbar leblos wirkender Hypothermer ist nicht automatisch tot.


Wann wird es ein 112-Fall

Das Eskalations-Schema ist nicht kompliziert:

  • HT I, alert, mit dir am Lager: Wenn die Erwärmung greift, der Patient sich aktiv erholt, trinken kann und in absehbarer Zeit selbst weiterlaufen wird, ist der Notruf nicht zwingend. Eigene Bewertung der Lage entscheidend.
  • HT I, aber nicht stabilisierbar (z.B. weil keine trockene Kleidung, kein Shelter, fortgeschrittene Tageszeit): 112. Lieber zu früh als zu spät.
  • HT II oder höher: Immer 112. Im Gebirge auch direkt Bergrettung. Der Patient gehört aus dem Gelände raus, mit Equipment, das du nicht hast.
  • Verdacht auf hypothermen Kreislaufstillstand: 112, parallel Reanimation starten. Der Notfall-Algorithmus folgt dem ABCDE-Schema. Die Faustregel oben gilt: „No one is dead until warm and dead.".

Prävention: den Notfall verhindern, bevor er entsteht

Die meisten Hypothermien in Mitteleuropa wären vermeidbar gewesen. Drei Hebel, die immer wieder als wirksam belegt sind:

Schichtenprinzip ernst nehmen. Mehrere dünne Schichten, die du vor dem Frieren anziehst und vor dem Schwitzen ausziehst, nicht umgekehrt. Wechselshirt im Rucksack ist kein Luxus, sondern Standardausrüstung.

Wärme früh nachfüttern, bevor der Tank leer ist. Pause, warme Getränke, kohlenhydratreicher Snack. Wer wartet, bis er friert, hat schon verloren. Aufwärmen kostet mehr Energie, als die Pause vermeiden würde.

Gruppen-Beobachtung. Der Hypotherme sieht es bei sich selbst zuletzt. Verwaschene Sprache, Stolpern, plötzliche Stille, Unfreundlichkeit ohne Anlass: das sind Warnsignale, die Tourenpartner vor dem Betroffenen erkennen.


Auf einen Blick

Eine niedrige Körpertemperatur draußen wird ab einer Kerntemperatur unter 35 °C zur Hypothermie und damit zur akuten Gefahr. Sie hat drei für den Outdoor-Bereich relevante Stadien: leicht (alert, zitternd), mittelschwer (eingetrübt, Zittern hört auf), schwer (reagiert nur auf Schmerz oder gar nicht). Im Feld erkennst du das Stadium über die Bewusstseinslage, nicht über das Thermometer. Die Erste Hilfe folgt einer klaren Reihenfolge: aus Wind und Nässe raus, gegen Bodenkälte isolieren, Hibler-Wickel mit Rettungsdecke, Rumpf vor Extremitäten, schonend bewegen. Was nicht hilft und gefährlich ist: Alkohol, Reiben, heißes Bad, Wärmung der Extremitäten. Bei mittelschwerer oder schwerer Hypothermie immer 112. Und wenn jemand scheinbar tot ist, gilt die Regel der Bergrettung: niemand ist tot, bevor er wieder warm und tot ist.


Häufige Fragen

Ab welcher Körpertemperatur ist man unterkühlt? Eine niedrige Körpertemperatur wird unterhalb von 35 °C Kerntemperatur zur Hypothermie. Darüber sprechen Mediziner von Kältestress, nicht von Hypothermie. Die nächsten Schwellen sind 32 °C (Zittern hört auf, Bewusstsein trübt sich) und 28 °C (Bewusstlosigkeit, Risiko Kreislaufstillstand).

Was tun bei niedriger Körpertemperatur draußen? Sofort aus Wind und Nässe raus, gegen Bodenkälte isolieren, in eine Rettungsdecke einpacken (Hibler-Wickel) und mit zusätzlichen Schichten umhüllen. Rumpf zuerst wärmen, nicht die Extremitäten. Warme süße Getränke nur bei klarem Bewusstsein. Bei mittelschwerer oder schwerer Hypothermie 112 wählen.

Warum darf man stark Unterkühlte nicht aktiv aufwärmen? Aktive externe Wärme an Armen und Beinen weitet die Hautgefäße. Kaltes Blut aus den Extremitäten strömt zurück in den Rumpf und kühlt das Herz weiter ab. Der sogenannte Afterdrop. Bei moderat und schwer Hypothermen kann das einen Kreislaufstillstand auslösen (Bergungstod). Aktive Wiedererwärmung gehört in die Klinik.

Wie wärmt man jemanden mit Rettungsdecke richtig ein? Patient auf eine Iso-Matte oder ähnliche Bodenisolation legen. Die Rettungsdecke unter den Patienten, alle Seiten um den Rumpf überschlagen wie eine Windel und zusätzlich mit Schlafsack, Biwaksack oder Jacken überdecken. Kopf nicht vergessen. Eine lose über den Patienten geworfene Folie reicht nicht.

Wann muss ich bei Unterkühlung den Notruf wählen? Bei jedem Verdacht auf mittelschwere oder schwere Hypothermie (eingetrübtes Bewusstsein, kein Zittern mehr, Apathie) sofort 112. Auch bei leichter Hypothermie, wenn du den Patienten vor Ort nicht stabilisieren kannst, etwa weil keine trockene Kleidung, kein Schutz vor Wind oder einbrechende Dämmerung im Spiel sind. Im Gebirge zusätzlich Bergrettung alarmieren.


Weiterführende Informationen

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